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Die Wärmeabgabe eines Kachelofens kann in zwei Richtungen optimiert werden:

Grundofen - Besonders langanhaltende und gleichmäßige Wärme
Warmluft - Viel Schnelle Wärme
Der Grundofen ist der Urofen der Kachelöfen

Der Grundofen ist ein Speicherofen. Sein Hauptmerkmal: er speichert die Wärmeenergie, die vom Heizeinsatz abgegeben wird - und die Energie der Heizgase in gemauerten oder Keramik-Modul-Speichern. Diese Energie gibt er als gesunde Strahlungswärme langsam und gleichmäßig an den Raum ab. Ein ideales Raumklima, das keine andere Heizung schaffen kann.

Prinzip Grundofen

Der Grundofen hat eine Aufheizzeit zwischen 2 und 3 Stunden, dafür gibt er die Wärme länger und gleichmäßiger an die Umgebung ab. Er sollte nach Möglichkeit über einen längeren Zeitraum durchgeheizt werden. Beim klassischen Grundofen liegen keramischer Feuerraum und Nachheizfläche direkt am Kachelmantel an und geben ihre Wärme auch direkt über diesen als Strahlungswärme an den Raum weiter. Die Heizgase werden über keramische Züge in den Schornstein geführt.
 
Das Prinzip Grundofen
Wo die Warmluft hinführt:

Warmluftkachelöfen geben sehr schnell sehr viel Wärme ab. Sie können über Luftschächte mehrere Räume heizen. Sie geben überwiegend Warmluft ab, dafür weniger Strahlungswärme. Der Warmluft-Kachelofen mit großer Glastür gibt dabei einen Großteil seiner Wärme über die Glasfläche als schnelle Strahlungswärme direkt an den Raum ab, während beim klassischen Kachelofen der größte Teil seiner Energie in die Warmluft geht.

Prinzip Warmluft

Raumluft strömt am Heizeinsatz und der Gußnachheizfläche entlang nach oben und tritt über Luftgitter als Warmluft wieder aus. Sie erzeugt die Wärme in vorgefertigten gußeisernen Feuerungen, denen eine metallische Nachheizfläche nachgeschaltet ist. Schnell wird die freigesetzte Energie größtenteils als Warmluft über Luftgitter und Schächte abgegeben, zum geringeren Teil über den Kachelmantel.
 

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